Spielpoint

Bauen mit Holz

Spielpoint in der Altstadt Herrenberg

Ein spannendes Projekt war ein Bauvorhaben der Stadt Herrenberg im alten Stadtkern, direkt an der beliebten Fußgängerzone gelegen.
Die Aufgabenstellung erschien klein und einfach: Ein alter Schuppen, eng zwischen den historischen Fachwerkhäusern gebaut, war baufällig geworden und musste daher abgebrochen werden.
Doch im Zuge der Planung ergaben sich einige kritischen Punkte: der Schuppen war auf alter historischer Substanz gebaut. Die Rückwand des alten Gebäudes bildet gleichzeitig eine 15m hohe Stützmauer. Diese Stützmauer fängt den Schlossberg, mit dem Wahrzeichen der Stadt, „der Glucke vom Gäu", die ev. Kirche, ab. Sie durften keinesfalls freigestellt werden. Dazu schützte die seitliche Gebäudemauer das Fundament des denkmalgeschützten Nachbargebäudes.
Der Abbruch wurde zu einem fast gefährlichen unternehmen und musste genauestens geplant werden. Zudem wurde beim ersten Baggerabriss ein alter Kellergewölbe entdeckt. Hier mussten wir kurzfristig außer einem Statiker, Prüfstatiker und Geologen auch noch einen Archäologen und das Denkmalamt hinzuziehen.
Eine abenteuerliche Begehung ergab, dass der Gewölbekeller nicht schützenswert aber stattdessen teilweise eingestürzt war. Somit konnte er mit 100cbm Beton verfüllt werden.
Um dieser Baulücke aufzuwerten, hatten wir die Idee, einen Spielpoint zu erstellen. Diese Idee konnten wir zusammen mit dem Bauamt und einer Stuttgarter Firma umsetzen, so dass aus einer unansehnlichen hässlichen Ecke inmitten der Altstadt ein neuer attraktiver gut besuchter kleiner Grünbereich mit Spielpoint entstand.
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